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Taufe

 Glaube 02

6 Gründe für eine Taufe     

Wir wollen, dass Gott unser Kind beschützt.
Wenn Sie Ihr Kind zur Taufe bringen, wird deutlich: Dies ist Gottes geliebtes Kind. Zwar ist die Taufe kein Schutz vor den Schwierigkeiten des Lebens, sondern:

In der Taufe macht Gott die Zusage, dass er mit seiner Liebe bei ihrem Kind bleiben wird, sein ganzes Leben lang.

Wir wollen, dass unser Kind dazu gehört.
Vielleicht haben Sie es selber so erlebt. Die Gemeinde war ein Ort an dem Sie sich als Kind und Jugendlicher Zuhause gefühlt haben. Nun soll auch Ihr Kind dazugehören. Durch die Taufe wird es in die Gemeinde aufgenommen. Es gehört zur Gemeinde und zu Gemeinschaft aller Christen und Christinnen.

Mein Kind soll Paten haben.
Meistens werden Verwandte oder nahe Freunde gefragt, ob sie Paten werden wollen, denn sie sollen Vertrauenspersonen sein. Oft entsteht eine besondere Beziehung zwischen dem Paten beziehungsweise der Patin und dem Täufling mit seiner Familie. Die Aufgabe der Paten ist es, auf der Seite des Kindes zu stehen, ihm von seinem eigenen Glauben, der eigenen Hoffnung zu erzählen und offen zu sein für die Fragen des Kindes, damit das Kind erleben kann, wie es ist, wenn jemand an Gott glaubt. Diese Verantwortung endet mit der Konfirmation, bzw. mit 14 Jahren, wenn das Kind religionsmündig wird.

Taufe gehört einfach dazu.
Taufe ist eine alte Tradition. Mit der Taufe wird Ihr Kind in die christliche Gemeinschaft hineingenommen. In der Bibel heißt es: Da
kam Jesus zu den Jüngern und sagte: Gott hat mir alle Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Ich bin bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt." (Matthäus 28,18-20) Das ist der Grund, warum vor 2000 Jahren getauft wurde und wir heute immer noch taufen.

Ich will, dass mein Kind später selbst entscheiden kann.
Mit der Konfirmation kann und muss Ihr Kind selbst entscheiden, ob es zur Kirche gehören will. Um entscheiden zu können, ob und an wen man glaubt, muss man einen Glauben erst mal kennen gelernt haben. Die Taufe ist dafür ein guter Anfang.

Jetzt, wo ich Erwachsen bin, sehe ich vieles anders. Jedes Jahr gibt es einige Erwachsene, die in unserer Gemeinde getauft werden wollen. Bei vielen ist der Wunsch, getauft zu werden, langsam gewachsen und hat ganz unterschiedliche Gründe, zum Beispiel, öffentlich zu machen, dass man an Gott glaubt und zur Kirche gehören will. Sprechen Sie doch darüber mit einem von uns Pastoren und Pastorinnen.

 

Was kostet das?

Durch den Taufgottesdienst mit Pastor bzw. Pastorin mit Orgel, Kerzen und Glockengeläut entstehen Ihnen keine Kosten. Denn die Gemeinde freut sich, wenn ein Kind oder ein Erwachsener in die Gemeinschaft der Christen und Christinnen aufgenommen wird. Wenn Sie darüber hinaus etwas spenden möchten, können Sie dies gerne tun, eventuell auch als Kollekte im Gottesdienst.

Was brauche ich für Papiere?

Zur Taufanmeldung braucht man nicht viel: Bei Geburt haben Sie eine Bescheinigung für religiöse Zwecke bekommen, die brauchen wir. Wenn Sie ein Familienstammbuch haben, tragen wir die Taufe gerne dort ein. Paten, die nicht zu unserer Gemeinde gehören, brauchen einen Patenschein. Diesen bekommen sie im Kirchenbüro der Gemeinde, in der sie wohnen.

Gibt es bestimmte Termine, an denen getauft wird?

Normalerweise kann fast  in jedem Sonntagsgottesdienst getauft werden, meist um 9.30 in der St. Franziskus-Kirche und manchmal auch um 11.00 Uhr inSt. Elisabeth im Familienzentrum . An einigen Sonntagen kann eine Taufe nicht den Raum im Gottesdienst haben, den wir ihr gern geben würden. Wir würden dann gegebenenfalls im Anschluß an den Gottesdienst taufen. Zusätzlich finden an einigen Sonntagen um 11.00 Uhr in der St.-Franziskus-Kirche Taufgottesdienste statt. Hier werden oft mehrere Kinder zusammen getauft. Genauere Auskunft kann Ihnen unser Kirchenbüro Tel. 04151-89230 geben.

Müssen die Paten in der Kirche sein?

Bei einer Kindertaufe muss mindestens ein Pate oder eine Patin der evangelisch-lutherischen Kirche angehören. Die anderen können auch Mitglied einer anderen christlichen Kirche sein. Wer aus der Kirche austritt, entscheidet damit auch, keinen kirchlichen Auftrag wie z.B. die Patenschaft übernehmen zu wollen. Diese Entscheidung akzeptieren wir als Gemeinde. Eine Teilnahme an der Taufe als Taufzeuge können wir jedoch bestätigen. Wenn Sie als Erwachsene getauft werden, brauchen Sie keine Paten, mehr, denn Sie können Ihr Ja zur Taufe selbst verantworten.

Müssen die Eltern in der Kirche sein?

Wenn nur ein Elternteil in der Kirche ist, kann das Kind selbstverständlich getauft werden. Denn in der Taufe geht es um das Ja Gottes zu uns und um unser Ja zum christlichen Glauben und zur Gemeinde. Wenn beide Elternteile nicht Mitglied unserer Kirche sind, ist zu überlegen, warum ihnen dennoch für ihr Kind die Taufe und damit auch die Mitgliedschaft in der Kirche wichtig ist. In jedem Fall ist die Taufe Ihres Kindes eine gute Gelegenheit, über den Eintritt beziehungsweise Wiedereintritt in die Kirche nachzudenken.

Was muss ich beachten, wenn ich als Erwachsener getauft werden will?

Wenn Sie als erwachsener Mensch getauft werden wollen, melden Sie sich bitte bei einem Pastor oder einer Pastorin. Der Pastor oder die Pastorin wird mit Ihnen Gespräche führen, in denen Sie Fragen, die Sie zum christlichen Glauben haben, klären können, etwas über die Grundlagen der Kirche erfahren und die Einzelheiten der Taufe abzusprechen.

 

Hier finden Sie auch Taufsprüche