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Gütesiegel für die KiTa St. Elisabeth

Beta Guetesigel 300dpi1Nach dem Bestätigungsaudit am 03.11.2017 ist es „besiegelt“:
Das Evangelische Gütesiegel für unsere Kita St. Elisabeth wird um weitere 5 Jahre verlängert.
Darüber freuen wir uns sehr und finden, das muss mit Ihnen/Euch gefeiert werden.Daher laden wir Sie/Euch ganz herzlich am Sonntag, den 14.01.2018 um 11.00 Uhr zum fröhlichen Familiengottesdienst im Evangelischen Familienzentrum St. Elisabeth ein. Während des Gottesdienstes erfolgt die feierliche Übergabe des Gütesiegels.
Im Anschluss kann unsere Kunstausstellung im Mehrzweckraum bei einem kleinen Imbiss genossen werden.
Wir freuen uns auf Sie/Euch!

 

Verleihung Evangelisches Guetesiegel 29.11.12 128Vor fünf Jahren bekam die evangelische Kita St. Elisabeth in Schwarzenbek das Evangelische Gütesiegel BETA des Verbands Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e. V. (VEK) überreicht. Kürzlich wurde das Bestätigungsaudit erfolgreich bestanden und die Verlängerung des Gütesiegels wird am Sonntag, 14. Januar 2018, im Familiengottesdienst um 11 Uhr übergeben. In fünf Jahren wird das Siegel durch ein erneutes Audit wieder geprüft. 

„Ich bin sehr glücklich über die Bestätigung unserer Arbeit und unserer Qualität in der Kindertagesstätte“, sagt Kita-Leiterin Christina Bethien. Die zuständige Qualitätsmanagement-Beauftragte des VEK, Franziska Prühs, schreibt in ihrem Bestätigungsaudit: „Ziel ist es zu überprüfen, ob die Kita das umgesetzte Qualitätsmanagement weiterentwickelt hat“. In der elfgruppigen Einrichtung mit zwei Krippengruppen, sechs Elementar- und drei Hortgruppen bestehe die Möglichkeit, Kinder von 7 bis 17 Uhr betreuen zu lassen. Auch Plätze für Integrationskinder würden im Hortbereich angeboten sowie verschiedene Kooperationen mit der Kirchengemeinde und dem Familienzentrum. „Es werden viele Dinge stets neu überdacht und verbessert, wie die Ess- und Schlafsituation. Immer wieder wurde an der eigenen Haltung der Mitarbeiterinnen gearbeitet, gesprochen, ausprobiert und neu überlegt, bis es zum heutigen Stand gekommen ist. So wurde aus dem offenen Frühstück eine gemeinsame Zwischenmahlzeit“. Prühs lobt die klare Struktur der Leitung sowie die gefestigte Positionierung, die das Team in seinem Arbeiten und Handeln unterstützen. „Hervorzuheben ist das Aufnahmegespräch, für das sich die Leitung sehr viel Zeit nimmt und mit jedem Elternpaar detailliert alle verwaltungsrelevanten Unterlagen gemeinsam bespricht. Das empfinden die Eltern als sehr hilfreich und angenehm“. Mitarbeiter würden nach Fortbildungen ihren Kolleginnen berichten und Wissen weitergeben, die Eltern seien sehr zufrieden, auch durch die Mitbestimmung bei der Gestaltung des Kita-Alltags. „Und ganz besonders ist die intensive Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Kita hervorzuheben“. Einmal in der Woche treffe sich Christina Bethien mit dem zuständigen Pastor, um aktuelle Personal- und Verwaltungsangelegenheiten zu erörtern. „Durch die Nähe zum Büro von Sigrun Kühn, die die religionspädagogische Arbeit der Kita betreut, ergeben sich kurze Wege für alle. So treffen Kinder, Eltern und Mitarbeiter regelmäßig mit der Pastorin zusammen und kommen ungezwungen ins Gespräch“. Gemeinsam würden Kindergottesdienste, Andachten in der Kirche und der Kita sowie weitere religionspädagogische Angebote gestaltet.

„Über dieses Lob freue ich mich natürlich ganz besonders“, so Sigrun Kühn. „Ich bin stolz, dass wir hier in der Kita Kirche leben.“

Foto: Auch die „Aktion Mensch“ berichtet schon von der guten Arbeit im Familienzentrum St. Elisabeth inklusive der Kindertagesstätte.

Text und Foto: Steffi Niemann

 

 

Das Evangelische Gütesiegel ist ein Beleg dafür, dass die Kita zwei wichtige Ziele erreicht: Sie integriert Religionspädagogik im Kita-Alltag und kann dadurch ein evangelisches Profil vorweisen. Und sie sichert die Qualität ihrer Arbeit und entwickelt diese systematisch weiter. Für das Evangelische Gütesiegel arbeitet die Kita jahrelang mit einem anerkannten Qualitätsmanagement-Verfahren und unterzieht sich dann alle fünf Jahre einem sogenannten Audit durch eine Fachliche Prüfstelle.

Bereits im Jahr 2000 startete die Qualitätsoffensive der damaligen Nordelbischen Kirche für die evangelischen Kitas in Schleswig-Holstein und Hamburg. 2006 bestätigte die Synode den Erfolg der Offensive und empfahl eine dauerhafte Profilschärfung der Evangelischen Kindertagesstätten. Seitdem sind religionspädagogische Qualifizierung, Qualitätsmanagement sowie die Kita-Marke „Evangelische Kindertagesstätten – Mit Gott groß werden“ feste Bestandteile der evangelischen Kita-Arbeit in beiden Bundesländern.

Im Vordergrund steht dabei der pädagogische Alltag in den Kitas und die Haltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Kindern. Sie leben und erleben gemeinsam ihren Glauben durch (biblische) Geschichten, Lieder und Rituale. Das evangelische Profil zeigt sich auch in der Wertschätzung der Eltern und in der Einbindung der Kita in die Kirchengemeinde. Religionspädagogische Fortbildung begleitet die Mitarbeitenden dabei, die religiöse Dimension im eigenen Leben und im Leben der Kinder zu entdecken und zu fördern.